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Sind Pferde-Fossilien nicht der beste Beweis für Evolution?


Es wird ja von Kreationisten immer behauptet, dass die fossil belegbaren Zwischenformen fehlen. Ist nicht das Pferd der beste Beweis dafür, dass die Evolutionstheorie doch richtig ist?

Es bestreitet wohl niemand, dass so etwas wie Evolution und Mutation stattfindet, welche die Tier- und Pflanzenwelt verändert. Nur muss man hier zwischen Mikroevolution und Makroevolution unterscheiden. Es ist ein Unterschied, ob - banal ausgedrückt - durch Mutation oder Ähnliches aus einem Marienkäfer mit vier Punkten ein Marienkäfer mit zwei Punkten entsteht, oder ob sich eine Amöbe zu einem Menschen evolviert.
Bei dem Pferd hat sicher so etwas wie Evolution stattgefunden: Aus dem Fünfzeher Hyracotherium wurde ein Einzeher - ein Huftier. Das ist durch Fossilien sehr ausführlich belegt worden und ein herrvoragender Beweis für die Mikroevolution. Es stellt aber auch gleichzeitig den besten Beweis gegen die Makroevolution dar. Bei der (Makro-) Evolution versucht man darzulegen, dass sich das gesamte Leben aus einem Einzeller entwickelt hat.
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Somit spricht die Entwicklung des Pferdehufes vielmehr dagegen, dass eine Evolution auf größerer Ebene stattgefunden hat.
Makroevolution setzt eine Entwicklung voraus, die vom Einfachen zum Komplexen strebt. Beim oft angeführten Paradebeispiel "Pferd" ist das aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Die Entwicklung geht vom Komplexen zum Einfachen; die (komplexen) Zehen des Pferdes haben sich zu einem (einfachen) Huf zurückgebildet. Somit ist eigentlich das Gegenteil eingetreten, was Wissenschaftler immer belegen wollen.

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