• PM
  • Friendship
  • News
ACHTUNG: Leider hatten wir in den letzten Tagen einige Datenbankprobleme, wodurch auch einige Benutzer-Accounts betroffen sind (und Login-Probleme entstehen könnten)

Hier klicken für weitere Informationen und Hilfe

Brauchen wir einen Fürsprecher wie die Jungfrau Maria?


Die sogenannte Jungfrau Maria, die Jesus zu Beginn des neuen Testaments zur Welt gebracht hat, wird in der katholischen Kirche oft als unsere Fürsprecherin vor Gott dargestellt. Hier stellt sich die Frage: Brauchen wir überhaupt einen Fürsprecher? Kann Maria diese Funktion erfüllen?

Grundsätzlich muss man die erste Frage mit Ja beantworten: JA, wir brauchen einen Fürsprecher vor Gott.

Allerdings möchte ich noch etwas weiter ausholen: Im Alten Testament war es den Menschen nicht möglich, direkt mit Gott zu kommunizieren. Die Menschen durften bzw. konnten nicht selber in das Allerheiligste des Tempels gelangen. Sie waren Sünder (Sünde = etwas falsch machen) und Gott ist heilig und hasst die Sünde. Deswegen war ein direkter Kontakt nicht möglich, weshalb die Menschen einen Fürsprecher oder Vermittler benötigten, der diese Kluft überbrückt. Diese Aufgabe hatten damals die (Hohen) Priester, die aufwändige und komplizierte Reinigungsvorschriften einhalten mussten, bevor sie das Allerheiligste im Tempel betreten durften. ALLE Menschen sind Sünder und da auch die Hohepriester nur Menschen waren war das erforderlich, damit sie sich Gott nahen und dort für die anderen Menschen als Fürsprecher fungieren konnten. Das war auch der Grund dafür, dass das Allerheiligste im israelischen Tempel damals durch einen sehr dicken Vorhang vom Rest des Tempels abgetrennt war.

Gott liebt die Menschen jedoch so sehr, dass er diesen Zustand selbst nicht sonderlich toll fand. Er wollte DIREKTEN Kontakt mit uns, er wollte eben KEINEN Fürsprecher. Es gab aber immer noch das Problem, dass die Menschen sündig und er selber heilig war. Gleichzeitig hatte Gott jedoch gesagt, dass er ein gerechter Gott wäre - er konnte die Sünde also auch nicht einfach ignorieren (das wäre alles andere als gerecht gewesen). Aus diesem Grund schickte er Jesus auf die Erde, der stellvertretend für uns für unsere Sünde bestraft wurde, obwohl er selbst nie etwas falsch gemacht hatte. Dadurch wurde Jesus also quasi ein für alle Mal zum Fürsprecher für uns - zum Vermittler zwischen Gott und uns. Ein Hohepriester ist damit nicht mehr erforderlich.
Bild
Dadurch das Jesus unser Fürsprecher ist, brauchen wir keinen anderen Vermittler mehr zwischen Gott und uns. Wir können direkt mit ihm sprechen und zwar ganz normal, wie wir auch mit einem Freund reden würden. Wir brauchen keine auswendig gelernten Gebete aufzusagen, sondern können Gott direkt anreden, wir können ihn sogar mit "Vater" oder "Papa" ansprechen. Er sehnt sich nach einer direkten Beziehung mit Dir und mir - ein Vermittler ist also nicht mehr nötig - auch nicht die Jungfrau Maria, die zwar rein physikalisch gesehen die Mutter von Jesus war, sich aber letztlich durch nichts von uns unterschieden hat. Sie war ein ganz normaler Mensch und hat genauso irgendwelche Fehler (Sünden) gemacht wie wir auch. Da sie selber auch "Sünderin" war, kann sie uns unsere Sünden auch nicht vergeben oder vor Gott für uns Fürsprache halten.

1. Johannes 2, 1-2 (Schlachter):[...] Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, dem Gerechten; und er ist das Sühneopfer für unsere Sünden aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.


Facebook
cron