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Haben die Jünger die Story mit der Auferstehung von Jesus nur erfunden?


Ist die Auferstehung von Jesus nur ein Märchen? Haben die Jünger alles nur erfunden?

Viele Leute glauben, dass das Christentum dadurch entstanden ist, dass die Jünger sich mal irgendwann auf einer Apostelkonferenz zusammengesetzt haben und einer die Idee hatte: "Hey lasst uns doch mal eine neue Religion gründen" und die Sache dann mit acht zu drei Stimmen und einer Enthaltung entschieden und durchgeführt wurde. Jesus war zwar tot, aber die Zeit mit ihm war halt so nett, dass sie sich dann die Story mit der Auferstehung ausgedacht haben. Aber war das wirklich so?
Letzt lich gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Das Neue Testament ist wahr
2. Es handelt sich dabei um die größte und unverschämteste Lüge der Menscheitsgeschichte

Die Selbsteinschätzung der Jünger


Nehmen wir einmal der Einfachheit halber an, es wäre so gewesen. Stell Dir vor Du wärst einer der Jünger und würdest eine erfundene Geschichte erzählen um ein Religion zu gründen. Wie würdest Du Dich selber darstellen? Wie würden sich die Jünger darstellen?
In der Bibel steht aber, dass...
die Jünger sich gestritten haben, wer der Größte und Beste unter ihnen war (Markus 9 ,32-33)
sie hunderte von Zeichen und Wundern gesehen haben, aber trotzdem jedes Mal ungläubig waren, wenn Jesus irgendwas Neues gemacht hat (z.B. Matthäus 8,26)
sie an einem für Jesus sehr wichtigen Zeitpunkt einfach weggepennt sind (Markus 14,37)
sie Dämonen nicht austreiben konnten, obwohl Jesus ihnen die Vollmacht dazu gab (Markus 9,16-19)
Petrus Jesus verleugnet hat, obwohl er vorher noch groß rumgeprahlt hat, das könne ihm nie passieren (Markus 14,66-71)
sie nicht glaubten, dass Jesus auferstanden war, obwohl er es mehrfach vorher angekündigt hatte (Markus 16,9-11)
Bild

Liest man sich die vier Evangelien wirklich im Hinblick auf das Verhalten der Jünger durch, dann haben diese eigentlich auf ganzer Linie versagt. Es gibt kaum eine Stelle wo sie sich nicht durch ihren Unglauben und ihr Kindergartengehabe lächerlich machen.
Also ich weiß nicht wie es Dir geht... ICH würde mich nicht so darstellen, wenn ich so eine Story erfinden würde. Ich würde mich als stolzen und heroischen Glaubenshelden beschreiben, der Jesu in allem treu und ihm ein würdiger Begleiter war. Die Wahrscheinlichkeit, dass mir überhaupt jemand zuhört - geschweige denn sich meiner Sache anschließt - würde beträchtlich erhöht wenn ich mich besser darstelle (wer hört schon auf einen Versager??). Dass die Jünger aber wohl gerade das Gegenteil davon gemacht haben spricht nicht unbedingt dafür, dass alles nur ein Märchen war.

Die schnelle Verbreitung und die Nachprüfbarkeit


Wie konnte sich das Christentum in so kurzer Zeit so schnell verbreiten, wenn es tatsaechlich so war, dass zwölf Männer sich damals einfach eine Geschichte ausgedacht haben? Alleine am ersten Tag haben laut Apostelgeschichte 3000 Leute ihr Leben Jesus gegeben. Und wenn man schaut wie schnell sich das Christentum ausgebreitet hat, ist es auch wahrscheinlich, dass diese Zahl stimmt. Wie konnten sonst innerhalb von 50-60 Jahren weite Teile Süd-Europas missioniert werden?
Ein großes Problem für einen potentiellen Märchenerzähler besteht nämlich in der Nachprüfbarkeit. Die an den Evangelien beteiligten Personen waren zur Zeit der grossen Ausbreitung des Christentums alle noch am Leben. Ein Zweifler hätte also jederzeit nachfragen können. Die einzig logische Möglichkeit, dass sich etwas so schnell ausbreitet ist, dass es eine Tatsache war, dass die Jünger damals wirklich Zeichen und Wunder gewirkt und die Leute sich wirklich zu Tausenden zu Jesus bekehrt haben.

Der Märtyrertod der Jünger


Von den zwölf Jüngern sind elf für ihren Glauben umgebracht was bei den meisten auch durch historische und außerbiblische Quellen belegt ist. Wenn man daran denkt, dann wäre es schon ziemlich seltsam, wenn sie die Geschichte nur erfunden hätten. Man kann zwar jetzt einwenden, dass schon viele Menschen für einen Glauben an etwas Falsches gestorben sind. Dies geschah aber in der Regel deswegen weil sie an etwas geglaubt haben was falsch war ohne dass sie wussten dass es falsch war. Die Jünger wären jedoch für eine Lüge gestorben, die sie selbst in die Welt gesetzt haben - und das ist mehr als unwahrscheinlich! Wenn ein Mensch bereit ist für etwas zu sterben und zu leiden, dann geschieht dies doch nur wenn er zutiefst davon überzeugt ist. Die meisten Menschen würden im Angesicht des Todes ohnehin schon sagen: "Ich sage Euch alles was Ihr hören wollt, Hauptsache ihr bringt mich nicht um". Und sie tun dies selbst wenn sie von ihrer Geschichte überzeugt sind. Um wieviel mehr würde jemand umknicken und seine Geschichte widerrufen, wenn er doch von vornherein weiß, dass alles nur bloße Erfindung ist!

Fazit


Es ist mehr als nur unwahrscheinlich, dass sich die Jünger diese ziemlich unglaubwürdigen Geschichten nur ausgedacht haben und dann noch freiwillig für diese Lüge den Märtyrertod gestorben sind. Wenn man also eins und eins zusammenzählt, kann man nur zu folgendem Fazit kommen, welches Petrus selber schreibt:
2. Petrus 1, 16 (Schlachter):Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt als wir euch die Macht und den Wiederkunfttod unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen.


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