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Kann man die Existenz Gottes mathematisch beweisen?


Existiert Gott wirklich? Wenn ja, ist es möglich die Existenz Gottes zu begründen? Kann man einen mathematischen Beweis führen und zeigen, dass es Gott wirklich gibt?

Nein... Einen schlussendlichen mathematischen Beweis, dass es Gott gibt wird es wohl niemals geben. Aber kein Grund zur Panik: Es wird ebenso wenig jemals einen Beweis geben, dass er nicht existiert...

Wohlgemerkt: Es geht hier nicht darum, krampfhaft die Evolutionstheorie zu attackieren. Ich möchte nur zum Nachdenken anregen und ein paar Dinge richtig stellen. Da in der Wissenschaft - vor allem in Deutschland - Evolution als Tatsache und nicht - wie es eigentlich korrekt wäre - als Theorie gelehrt wird, finde ich es sehr wichtig, dieses Thema anzusprechen. Die meisten entsprechenden Wissenschaften gehen erstmal von der Grundannahme aus, dass nichts Übernatürliches oder Göttliches existiert. Dass die Evolutionstheorie hierbei faktisch als einzige Möglichkeit für die Entstehung des Lebens übrigbleibt liegt auf der Hand (wenn wir mal wilde Theorien wie Aliens und dergleichen außen vor lassen). Schließt man die Möglichkeit eines göttlichen Wesens nicht von vornherein aus, ergeben sich sehr viele Indizien welche dafür sprechen, dass die Welt nicht durch blanken Zufall entstanden ist - besonders an Stellen wo die Evolution nicht weiter weiß.
Nur weil die Existenz Gottes über unser Vorstellungsvermögen hinaus geht, heißt es nicht, dass es ihn nicht gibt. Vor 200 Jahren konnte man sich auch noch nicht vorstellen, dass die Menschen jemals fliegen könnten. Das schloss die Möglichkeit dessen jedoch nicht aus.
Oder ein anderes Beispiel aus der Mathematik: Unser Raum besteht aus drei Dimensionen a³ - bzw. Länge mal Breite mal Tiefe. Aber was passiert wenn man eine vierte oder fünfte Dimension dazunimmt? Auf dem Papier ist das kein Problem: a * b * c * d * e ...* n Mathematisch ist es erwiesen, bei der vierten Dimension können wir uns noch mit der Zeit retten - aber wie sieht die fünfte Dimension aus? Können wir ausschließen dass n-dimensionaler Raum existiert, nur weil dies über unser Vorstellungsvermögen hinausgeht? Der deutsche Mathematiker Gottlob Frege hat auch seine durch eine einzige falsche Annahme entstandene Mengentheorie grundsätzlich über Bord werfen müssen (siehe Russellsche Antinomie). Ist es nicht möglich, dass man sich bei der Annahme, das Übernatürliche (oder Göttliche) per Definition auszuschließen genauso geirrt hat?

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