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Wird in der Bibel nicht vieles beschönigt dargestellt?


Beschönigt die Bibel Fakten? Werden die Personen nicht zu idealistisch beschrieben und als heroisch untadelige Helden gepriesen?

Nein, ganz im Gegenteil. Die Bibel schreibt über alle Persönlichkeiten die Wahrheit und beschreibt sie sehr realistisch und facettenreich. Sie werden mit all ihren Stärken und Schwächen dargestellt und es wird dabei nichts aus- oder weggelassen.
Selbst große hochverehrten Propheten und Urväter wie Abraham, Noah oder David sind alle mit ihren Schwächen beschrieben. Gleiches gilt für das Neue Testament. Hierin unterscheidet sich die Bibel auch von anderen historischen Dokumenten. Diverse historische Berichte über Könige und Herrscher wurden unter deren jeweiliger Aufsicht geschrieben und enthalten daher wenige oder gar keine Schwachpunkte.
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Hier einige Beispiele:

Der Sündenfall bei Adam und Eva
Noah war betrunken (1. Mose 9, 21)
Abraham schlief mit Hagar, weil er Gott nicht zutraute, dass seine 90-jährige Frau noch ein Kind gebähren könnte. (1. Mose 16, 1 ff)
Mose wurde von Gott berufen, obwohl er ein Mörder war und obwohl er später an Gott zweifelte (4. Mose 20, 1 ff).
David beging Ehebruch und ließ den Mann seiner Maitresse umbringen (2. Samuel 11, 1 ff)
Salomon betrieb Abgötterei (1. Könige 11, 1 ff)
Elias hatte Depressionen und Selbstzweifel (1. Könige 19, 3 - 4)
Petrus ging wegen seines Zweifels unter, als er auf dem Wasser ging. Später verleugnete er Jesus trotz seiner Bereitschaft, mit ihm zu sterben
Paulus verfolgte die Christen und ließ sie umbringen (Apostelgeschichte 8, 1- 3, Apostelgeschichte 9, 1)

Die Liste könnte man sicherlich beliebig lang fortsetzen. Die einzige Ausnahme war Jesus Christus selbst. Er hatte zwar auch mit den gleichen Problemen zu kämpfen, blieb jedoch ohne Fehler: "Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde."
Nur so konnte Jesus stellvertretend für unsere Schuld bestraft werden.

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