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Bibel: Schlachter 2000      Luther      Elberfelder      Menge      Neue evangelistische Übersetzung      Vulgata (Lateinische Bibel)      NT Griechisch      Interlinear-Übersetzung (NT)     
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Das Evangelium nach Matthäus (Schlachter 2000)



Warnung vor dem Richten

Lk 6,37-38.41-42
7
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!  2Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumeßt, wird auch euch zugemessen werden.
3Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?  4Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! — und siehe, der Balken ist in deinem Auge?  5Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!
6Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue, damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und [jene] sich nicht umwenden und euch zerreißen.


Ermutigung zum Gebet

Lk 11,5-13
7Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!aDie griechische Zeitform bezeichnet ein beständiges, wiederholtes Bitten, Suchen und Anklopfen.  8Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.
9Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt,  10und, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gibt?  11Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!


Die Summe des Gesetzes - Die zwei Wege

Lk 13,23-25
12Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.
13Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen.  14Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Lebenbgr. zoe; ein Wort, das im NT fast nur für das ewige, wahre Leben gebraucht wird (vgl. u.a. Mt 19,16-17; Joh 1,4; 14,6; 17,3). führt; und wenige sind es, die ihn finden.


Warnung vor falschen Propheten

Mt 24,3-13.24; Lk 6,43-46; Apg 20,29
15Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!  16An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?  17So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte.  18Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.  19Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.  20Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.
21Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.  22Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?  23Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosencw. die ihr die Gesetzlosigkeit tut.!


Der kluge und der törichte Baumeister

Lk 6,47-49
24Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.   25Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet.  26Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute.  27Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, da stürzte es ein, und sein Einsturz war gewaltig.
28Und es geschah, als Jesus diese Worte beendet hatte, erstaunte die Volksmenge über seine Lehre,  29denn er lehrte sie wie einer, der Vollmachtdgr. exousia; dieses Wort bezeichnet auch die Freiheit und das Recht, zu handeln, die Macht und Autorität, die jemand hat (vgl. Mt 9,6; 21,23; Mk 6,7; Lk 19,17; Joh 10,18; 17,2; Röm 9,21). hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.




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