Freitag,1.März Psalm 29,1-11; Psalm 18,14-17.

Die Stimme Gottes ist sehr herrlich

Wir haben einen Psalm Davids, der die Stimme Gottes zum Inhalt hat. Siebenmal nacheinander lesen wir in Psalm 29: „Die Stimme des Herrn...“. In dem, was sie bewirkt, wird eine unerhörte Kraft offenbar. Die einzelnen Bilder dieses Psalms können uns zur Verheißung werden für die Zeit unseres Hörens auf den redenden Gott. - „Die Stimme des Herrn ist auf den Wassern.“ Vielleicht müssen wir manchmal unsere Schritte wie aufs „Wasser“ setzen, weil wir keinen Grund unter unseren Füßen fühlen. Aber da ist eine Stimme über uns, eine uns vertraute Stimme, die spricht: „Komm!“ Petrus hörte dieses „Komm!“ und folgte dieser Einladung: „Komm!“ Er trat aus dem Schiff und konnte Jesus auf dem Wasser entgegengehen. (Lies Matth.14,22-33; Jes.43,1.2.) Jesu Stimme zu folgen, bedeutet kein Risiko. „Wahrlich, das ist unser Gott für immer und ewig. Er ist's, der uns führt.“ - „Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: Dies ist der Weg, den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken.“ (Vgl.2.Mose 13,17.18; 14,15.16.26-31.) - „Die Stimme des Herrn ist gewaltig, die Stimme des Herrn ist majestätisch.“ Heißt das nicht, dass die Kraft eines Herrschers mit dieser Stimme auf uns zukommt? Wie oft erleiden wir unsere Ohnmacht und Kraftlosigkeit, und kein Ausruhen und keine leibliche Stärkung scheint uns zu helfen. Dann kann sein Wort uns mit neuer Kraft beleben. Sind wir nicht manchmal ganz am Ende? So erging es dem Propheten Daniel, der in sich gar keine Kraft fühlte, aber durch das majestätische Wort des Herrn aufgerichtet wurde. Er machte die Erfahrung: „Als er mit mir redete, fühlte ich mich gestärkt.“ Er wusste sich neu angesprochen, dass Gottes Macht und Liebe ihn und sein gefangenes Volk ans Ziel bringen werde. (Lies Dan.10,8-19; Hag.2,4.5; Klagel.3,55-57.)

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Samstag,2.März Psalm 29,5-9; Jesaja 57,15; 66,1.2.

„Die Stimme des Herrn zerbricht Zedern.“ Zedern sind für ihren hohen und geraden Wuchs bekannt. Es kann sein, dass der Herr in uns etwas hoch Gewachsenes zerbrechen muss, das ihm im Wege steht. Bei Jesaja heißt es, dass Gott nur in zerbrochenen Herzen wohnen kann. Darum wollen wir auf seine Stimme hören, selbst wenn sie Liebgewordenes und Schönes ernsthaft antastet. Uns liegt es näher, davonzulaufen oder zu verzweifeln, als der Stimme standzuhalten, die „Hohes“ - vielleicht Hochmut - in uns zerbrechen will. Sollten wir uns nicht gerade in solcher Situation üben, zu sagen: „Rede, Herr, dein Knecht hört.“ Was er mit uns vorhat, kommt immer aus einem liebenden Herzen, das das Allerbeste für uns im Sinn hat. (Lies Jer.29,11.) Er ist unser Schöpfer, er ist unser Erlöser, er ist der, der uns kennt und Wertbeständiges für uns plant. „Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Es hängt unendlich viel davon ab, was wir mit den unangenehmen Dingen des Alltags machen. Was kann aus uns werden, wenn wir ja sagen zu Gottes Tun! (Lies 5.Mose 32,2.4; Röm.8,28-30.) „Das Libanongebirge lässt er hüpfen wie ein Kalb...“ Gibt es etwas Festeres, Unbeweglicheres als Berge, die vor unseren Augen sind? Die Stimme des Herrn bringt sie in Bewegung. Auch dieser Vers enthält eine Verheißung. Wir sitzen manchmal so fest auf unseren Meinungen und unseren bisherigen Erfahrungen, auch fest in unseren Vorurteilen. Gottes Stimme aber will unser ganzes Wesen neu beleben und bewegen und es zur Freude führen. Das Hören auf seine Stimme ist eine frohe Sache, auch wenn Dinge berührt werden, die wir klären müssen. Das kostet Überwindung. Sobald wir aber darauf eingehen, zieht Freude ein. „Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.“ (Lies Neh.8,1-4.9.10; Hiob 36,15.16; 42,5.6; Ps.119,75-77.)

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Sonntag,3.März Psalm 29,7; Hebräer 12,25.28.29.

„Die Stimme des Herrn sprüht Feuerflammen.“ Christa von Viebahn schrieb zu diesem Text: „Nichts bleibt tot, wenn wir auf die Stimme des Herrn hören und ihr gehorchen. Seine Stimme sprüht Feuerflammen, sie entzündet uns, sie setzt Funken in unser Leben, sie gibt Licht und Glut. Darum 'höre auf die Stimme der Worte des Herrn'!“ - Am Pfingstfest in Jerusalem kam der Heilige Geist auf die Jünger in der Gestalt von Feuerflammen, wie es verheißen war: „Er wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen.“ Den Christen in Rom schrieb Paulus: „Glüht im Geist, indem ihr dem Herrn dient.“ Bei all unserem Tun, wie unsere Aufgabe auch aussehen mag, sollen wir sie nicht routinemäßig tun, sondern glühend im Geist. Jesus sagte: „Ich bin gekommen, ein Feuer auf Erden zu entzünden, was wollte ich mehr, als dass es brennte.“ Wie kann aus dem Glimmen in unserem Innern eine helle Flamme werden und brennend erhalten bleiben? „Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der Herr?“ (Jer.23,29a). Das unmittelbare Hören auf Gottes Wort entzündet uns und erhält uns brennend. Die zwei Jünger, mit denen Jesus redete, bekannten: „Brannte nicht unser Herz, als er mit uns redete?“ (Luk.24,25-32). Von Klaus Bockmühl, der mit 58 Jahren schon der Stimme Gottes folgte, die ihn in die Ewigkeit rief, berichtet einer seiner Freunde: „Die Stille vor Gott, das Gebet und die hörende Schriftbetrachtung waren für ihn die unaufgebbare Grundlage seiner theologischen Arbeit und seiner Lebensführung... Trotz starker Schmerzen und großer Schwäche konnte er noch sein letztes Buch zu Papier bringen, das als sein Vermächtnis gelten darf: 'Hören auf den Gott, der redet'.“ Dieser Titel trifft genau das, was uns bei Psalm 29 vor Augen steht: Gott hat eine Stimme, er redet zu uns. Er redet mit Macht, er redet vernehmlich, er redet so, dass wir ihn verstehen können. „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir!“ (Joh.10,4,27; lies 1.Sam.3,1.10; Offb.3,20).

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Montag,4.März Psalm 29,4; 1.Chronika 14,10-16.

Wollen wir von David lernen, wie er mit Gott lebte? Mit bewegenden Worten beschreibt er die gewaltige Stimme Gottes. Aus den Psalmen und auch aus seiner Lebensgeschichte erfahren wir, dass er als Fragender immer wieder vor Gott trat. In 1.Chronika 14 lernen wir zum Beispiel: „David befragte den Herrn: Soll ich...? Und der Herr sprach zu ihm: Zieh hinauf.“ „Aber die Philister kamen wieder... Und David befragte den Herrn abermals.“ Er dachte nicht: Ich weiß schon, wie wir uns zu verhalten haben, wenn die Philister wieder gegen uns heranziehen. Nein, er fragte erneut und wartete auf Gottes Antwort, die auch anders ausfiel. Er tat wieder, wie Gott ihm gebot. Das kennzeichnete Davids Verbindung mit Gott, dass er nicht nur fragte, sondern auch tat, was Gott ihm offenbarte. „Seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“ - „So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Weg, den du gehst. O dass du auf meine Gebote - auf meine Stimme - gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen“ (Jes.48,17.18; lies Jak.1,22-25; Ps.119,4.10.45.159). Auch Nathans ernste Rede nahm David als Gottes Stimme an. So wurde er der Mann nach dem Herzen Gottes, der Mann, von dem Gott sagte: „der meinen ganzen Willen tut“ (Apg.13,22.36). In seinen letzten Worten spricht David sein Geheimnis aus: „Es hat der Gott Israels zu mir geredet, der Fels Israels hat geredet...“ (2.Sam.23,2.3). Zu leben „mit dem Gott, der redet“ darf alle Tage unser Anliegen sein. „Ich will hören, was Gott, der Herr reden wird!“ (Lies Spr.15,31; Luk.8,15; Ps.19,9; 119,9.47.82.105.116.)

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UNBEGRENZTE FREUDE

Dienstag,5.März Nehemia 8,10; Johannes 20,19.20.

Freude - Glaubensheiterkeit

Als Pastor Johannes Busch aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, fand er sein Haus zerbombt und seine Familie sehr notdürftig untergebracht. War das ein Gedränge und Gewimmel in den engen vier Wänden! Da sollte er nun zwischen Kochtöpfen und Kindergeschrei Predigten und Vorträge ausarbeiten. Sein Bruder Wilhelm Busch erzählt: „Als ich ihn besuchte, leuchtete mir von der Wand ein Spruch entgegen, es waren zwei Zeilen aus einem Pfingstlied: 'In dem rasenden Getümmel schenk uns Glaubensheiterkeit‘. Da wusste ich, dass es hier trotz allem fröhlich zugehen musste.“ (Lies Ps.13,6; Phil.4,4.5.) Das „rasende Getümmel“ kennen viele Christen. Wie kann es zum Beispiel am Arbeitsplatz drunter und drüber gehen, wenn die Termine drängen. Was können Lehrer erleben, wenn sie vor einer Schulklassse stehen, die nicht zur Ruhe kommen will oder kann. Es gibt vieles andere, was über unser Leben dahinstürmt und zum „Freudenkiller“ wird: Schmerzen, Einsamkeit, Konflikte im Miteinander, eine aussichtslose Lage. (Lies Hab.3,18.19.) Ein „rasendes Getümmel“ kann auch in unserem Innersten losbrechen. Äußerlich kann zwar alles ruhig erscheinen, innerlich aber sind wir voll Unruhe mit quälenden Gedanken, die sich wie ein Karussell drehen. (Lies Ps.39,3.4; 42,6.) „In dem rasenden Getümmel gib uns Glaubensheiterkeit.“ Als Jesus-Nachfolger sollten wir immer wieder zur Glaubensheiterkeit finden, weil wir eine unvergängliche Freudenquelle haben, die Freude an unserem auferstandenen Herrn und Heiland. Diese Freude ist unbegrenzt und unabhängig von unseren Lebensumständen und einzelnen Situationen, die wir gerade durchleben. „Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.“ Dass wir viel Grund zur Freude haben, das zeigt uns Gottes Wort. (Lies Ps.34,6; 97,11; Zef.3,14-17.)

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Mittwoch,6.März Sacharja 2,14; Psalm 16,11.

Durch den Propheten Sacharja ließ Gott seinem Volk sagen: „Freue dich und sei fröhlich!“ Kann man Freude befehlen? Gott konnte es, weil er diese Anweisung nicht ohne Begründung gab: „Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen.“ Als Menschen des Neuen Bundes wissen wir: Jesus ist zu uns gekommen mit besonderen Gaben, die uns allen Grund zur Freude geben. Er kam als Mittler zwischen Gott und Menschen. Durch ihn empfangen wir „Frieden mit Gott, haben Zugang zu Gottes Gnade und Hoffnung auf die zukünftige Herrlichkeit“ (Röm.5,1.2). Ehe Jesus wieder zum Vater zurückkehrte, versprach er: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ „Jesus ist nicht fern von einem jeden von uns“ - ist das nicht Grund genug zu bleibender Freude, zu wirklicher „Glaubensheiterkeit“? (Lies Ps.34,19; 119,151a; 145,18.) David freute sich über das Vorrecht, in Gottes Nähe zu leben: „Ich habe den Herrn allezeit vor Augen, steht er mir zur Rechten, so werde ich festbleiben“ (Ps.16,8). Asaf nannte als Grund seiner Freude trotz vieler Kümmernisse: „Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn“ (Ps.73,28). Als Jesus am Auferstehungstag zu seinen Jüngern kam, „wurden sie froh, als sie den Herrn sahen“. - Was der heutige Tag uns bringen mag, das wissen wir nicht. Aber Jesus will bei uns sein, ob alles nach Plan läuft oder Unvorhergesehenes uns trifft. Er ist auch jeder Situation gewachsen, denn er ist der wunderbare Ratgeber für uns. Kraft und Weisheit gibt er, und seine Liebe ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist. Wir sollten uns den Tag über daran erinnern: Es wird mir an nichts fehlen, weil Jesus da ist. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Ist das nicht Grund zur Freude und zur Glaubensheiterkeit! (Lies Jes.9,5.6; 40,29-31; Jer.33,6.)

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Donnerstag,7.März 2.Korinther 6,4-10; Psalm 5,12.

Ohne die Freude an der Gegenwart Jesu trägt unser Christsein nur zu leicht den Stempel der moralischen Verpflichtung. Jemand sagte: „Moral ist die Asche des Glaubens. Der Glaube ist ausgebrannt, es staubt nur noch.“ Es muss aber nicht so sein, der Herr ist nahe. „Christus, euer herrlicher Herr, will ja in eurem Herzen stets seine Gegenwart offenbaren und in euch bleiben, wenn ihr ihm vertraut“ (Eph.3,17; lies Joh.14,18-20.23). Im Batakland nannte man die Missionare Freudenmänner. Ist unser Leben von der Freude an Jesus geprägt? Oder dominiert anderes? Füllt uns die Sorge um unser persönliches Leben aus? Sorge um unser Ich? Die Sorge ist ein Feind der Freude, wenn sie unser Leben beherrscht. Paulus schreibt: „Ich habe gelernt, in jeder Lage zufrieden zu sein. Ich kann arm leben und kann auch Überfluss haben - ohne übermütig zu werden. In allen möglichen Lebenslagen habe ich gelernt, mich zu bewegen: Ich kann satt sein und kann auch hungern, kann reichlich versehen sein und auch Mangel ertragen. Ja, alles vermag ich durch den, der mich stärkt: Christus.“ In welch einer königlichen Freiheit lebte Paulus! Ist es nicht eine Wohltat, einem zufriedenen Menschen zu begegnen? Denken wir daran: Der Herr ist nahe, er sorgt für uns! (Phil.4,11b-13; lies Ps.31,20; 37,4.5; Jes.26,4). Die Freude, die Glaubensheiterkeit von Menschen, die mit Jesus leben, kommt aus dem Wissen um seine Nähe und aus dem Rechnen mit ihm. Jesus möchte, dass seine Freude uns erfüllt und immer mehr zunimmt. (Lies Joh.15,11; 16,24; 17,13.) Von der Freude der Christen lesen wir an verschiedenen Stellen in Gottes Wort. Dabei erfahren wir, dass Freude unser ganzes Leben durchzieht und es reich macht.

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Freitag,8.März Apostelgeschichte 16, 23-34; Lukas 15,10.

Die Freude des Anfangs

Im Hause des Kerkermeisters von Philippi feierte man ein Fest. Dem Freudentag war allerdings eine bewegte Nacht vorausgegangen. Die Erde erbebte, als zwei geschlagene und gefangene Männer im tiefsten Verlies des Gefängnisses Gott mit lauter Stimme lobten. Grund zur Feier war das neu geschenkte Leben, Befreiung auf der ganzen Linie: die beiden Gefangenen waren frei, auch der erschrockene Gefängniswärter, der bisher in einem unsichtbaren Gefängnis gelebt hatte, war frei. Urplötzlich erkannte er seine Verlorenheit, erschrocken fragte er nach Rettung. Da wurde ihm gesagt: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus gerettet.“ Der Mann verstand die Botschaft und handelte danach. Den Tod hatte er vor sich gesehen, nun wurde ihm der Weg zum Leben angeboten. Darum zögerte er nicht, sein Leben Jesus Christus anzuvertrauen. So erlebte er nicht nur die äußere Rettung aus dem Tod, ebenso die große Rettung aus der Gefangenschaft der Sünde. (Lies Röm.3,24.27.28; Eph.2,1-5; 1.Joh.5,11.12.) Genauso einfach ist es noch heute, die Rettung zu ergreifen und sich auf die Seite von Jesus zu stellen. Denn Jesus hat versprochen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Lies Joh.1,12; 6,37.) Einige Jahre zuvor wurde im Haus des Zachäus in Jericho dasselbe Fest gefeiert, und Jesus nannte den Grund der Festfreude: „Heute ist diesem Hause Heil widerfahren!“ Dieses Heute wird zur Grenzlinie zwischen dem Gestern und Morgen, denn „ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, Altes ist vergangen, Neues ist geworden“ (2.Kor.5,17; lies Luk.19,9.10; Tit.3,5; 1.Petr.1,23). „Es ist ein trefflich großes Ding und ein Schatz über alles, was man wünschen oder denken mag, zu wissen, dass man gegen Gott recht stehe und lebe, also dass das Herz sich seiner Gnade freudig gewiss sein kann“ (M.Luther). Diese Freude des Anfangs! Haben wir sie erlebt? Dann sollte sie nicht abhanden kommen, sondern bleiben! (Lies Jes.61,10; Apg.8,39.)

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Samstag,9.März 1.Johannes 3,14; Römer 8,38.39

Die Freude der Gewissheit

„Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben gekommen sind!“ Als Kinder Gottes dürfen wir uns im Blick auf unsere Rettung und das neue Leben, das wir empfangen haben, der vollen Gewissheit erfreuen. Nicht auf Gefühle, nicht auf Werke stützt sich die Glaubensgewissheit, sondern allein Gottes Wort und Gottes Tun gibt uns Sicherheit. Wenn wir eine klare Entscheidung getroffen und Jesus Christus unser Leben anvertraut haben, dann kann niemand uns das ewige Leben absprechen. „Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand kann sie aus meiner Hand reißen.“ So verbürgt sich Jesus. „Freut euch, dass eure Namen im Himmel angeschrieben sind.“ Wir sind wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung und wissen unser Leben fest verankert in Gottes unveränderlicher, ewiger Liebe. (Lies 1.Petr.1,3-5; Offb.3,5.) Menschliches Wissen, menschliche Sicherheit endet mit dem Augenblick des Todes, nicht die Gewissheit der Kinder Gottes. Das ist das Vorrecht der Erlösten, dass sie mit Paulus sagen können: „Wir wissen, wenn einmal unser irdisches Haus, dieses leicht vergängliche Zelt, abgebrochen oder zerstört wird, so haben wir einen festen Bau, von Gott bereitet, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig und unvergänglich ist in den himmlischen Welten.“ „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unseren nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leib nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann“ (2.Kor.5,1-7; Phil.3,20.21). Die Offenbarung gibt uns einen Blick in die Zeit der Vollendung, auf den Thron Gottes und des Lammes. „Seine Knechte werden ihm dienen, und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein... Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig“ (Offb.21,2-5.27; 22,3-6a).

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Sonntag,10.März Apostelgeschichte 11,19-24; Kolosser 2,6.7.

Die Freude über Gottes Wirken

„Als Barnabas die Gnade Gottes sah, wurde er froh.“ Barnabas hatte einen Blick für das, was Gott in Antiochia wirken konnte. Aus Heiden waren Kinder Gottes geworden. Vieles erschien im Vergleich zum Gemeindeleben in Jerusalem zwar noch klein und mangelhaft, aber die echten Zeichen geistlichen Lebens waren sichtbar, und darüber freute er sich. (Vgl.Kol.1,4.6; 1.Thess.1,3.4.) Aus der Freude an dem, was er in der Gemeinde erlebte, sprach Barnabas mit ihnen - dankbar gegen Gott und voller Zuversicht ihnen gegenüber - über das, was für das Wachsen im Glauben wichtig war. Er machte keine neuen Vorschriften und suchte keine Veränderungen herbeizuführen. Dafür nannte er ihnen das beste Mittel gegen inneren Stillstand, gegen Gleichgültigkeit, Lauheit und Verzagtheit: „Er ermahnte sie alle, mit festem Herzen an dem Herrn zu bleiben.“ Er wünschte den Christen, dass sie in Gemeinschaft mit Jesus lebten, sodass er weiter unter ihnen wirken konnte. (Lies Hebr.10,35-39.) - Den Rat, bei ihm zu bleiben, gab Jesus seinen Jüngern in den Abschiedsreden: „Bleibet in mir und ich in euch!“ Ein Ausleger sagt: „Jesus gab seinen Jüngern noch ein Bleibe-Mittel in die Hand, indem er sagte: ‚So ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe.‘“ (Lies Joh.15,1-12; 1.Joh.2,28.) - Barnabas hatte offene Augen für Gottes Wirken in Antiochia. Haben wir offene Augen für das, was Jesus getan hat und heute tut - in unserem Leben, im Leben anderer und in der weltweiten Gemeinde? Freuen wir uns darüber? Natürlich sehen wir, dass der Widersacher, „der Teufel, umhergeht wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge“. Aber nur darauf zu blicken, was anders ist, als wir denken und für richtig halten, ist gefährlich. Die Entscheidung ist wichtig: Ich will mich an dem freuen, was Jesus tut. Das wird uns helfen, glaubensvoll mit neuen Taten seiner Macht und Gnade zu rechnen. (Lies Eph.3,20.21; vgl.Hes.36,9-11.36.)

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Montag,11.März Apostelgeschichte 2,42-47; Psalm 16,8.

Die Freude an der Gemeinschaft

Von der ersten Gemeinde in Jerusalem erfahren wir, wie wichtig ihnen die Gemeinschaft miteinander war. „Sie blieben beständig in der Gemeinschaft. Sie waren einmütig beieinander“. Wahres Christentum gibt es nicht ohne Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Alle, die zu Jesus gehören, besitzen „den gleichen kostbaren Glauben“ und das verbindet sie (2.Petr.1,1.2). Nachdem Petrus und Johannes nach dem Verhör vor dem Hohen Rat entlassen wurden, „kamen sie zu den Ihren“ (Apg.4,23.24). Ihre herzliche Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern der Jerusalemer Gemeinde erkennen wir dabei deutlich. Sie nahmen gegenseitig Anteil an den frohen und schweren Erfahrungen. Das ist sehr gut, wenn man weiß, wohin man gehört. Die Gemeinschaft mit anderen Christen ist ein unschätzbares Geschenk! „Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr ja auch bei eurer Bekehrung schon berufen worden seid zu einer wunderbaren Zukunftsaussicht, die euch allen gleichermaßen aufgetan ist.“ „Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben gekommen sind, denn wir lieben die Brüder.“ (Lies Eph.4,3-6; Röm.12,3-5; 1.Kor.12,12.13.) Der Prophet Maleachi berichtet von einer Gemeinschaft, die in einer Zeit lebte, als viele „hart gegen den Herrn redeten“: „Da besprachen sich die Gottesfürchtigen miteinander, und der Herr merkte darauf und hörte es, und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, die den Herrn fürchteten“ (Mal.3,16). Das war kein Gottesdienst, keine Gebetsgemeinschaft, das war gemeinsames Leben! - Es ist heute mehr denn je notwendig, dass wir über unserer Gemeinschaft als Familie Gottes wachen. Der Feind will dieses Verbundensein miteinander immer wieder durch Spaltungen zerstören. „Wir wollen die hohe uns anvertraute Wahrheit festhalten in herzlicher Liebe zueinander und so in jeder Hinsicht heranwachsen zu ihm, der unser erhöhtes Haupt ist, Christus.“ Die Gemeinschaft mit anderen Christen soll eine Quelle der Freude und Stärkung für uns sein. Durch Jesus und in Jesus gehören wir zusammen. (Lies Eph.4,15.16; 1.Joh.3,16-18.)

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Dienstag,12.März Apostelgeschichte 5,41.42; 1.Petrus 4,12.13.

Freude auch im Leiden

Nicht um einer bösen Tat willen wurden die Apostel gegeißelt, sondern weil sie zu Jesus gehörten, offen über ihre Zugehörigkeit zu ihm sprachen und das Heil in Jesus den Juden anboten. Nach dem Verhör vor dem Hohen Rat „verließen die Apostel den Gerichtssaal voller Freude darüber, dass Gott ihnen das Vorrecht gegeben hatte, für Jesus Verachtung und Schmerzen zu ertragen“. Täglich und mit Freude verkündigten sie weiterhin die frohe Botschaft von Jesus Christus. Das mutige Bekenntnis der Apostel wirkte als Vorbild, dass andere Christen Leiden und Verfolgungen bestehen konnten und auch Botschafter für Jesus wurden. (Lies Apg.8,1-8; 11,19-21.) - Nachfolge im Leiden ist ein durchgehendes Thema, das Petrus immer wieder aufgreift. „Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und Schelten und lasst euch nicht erschrecken. Vielmehr stehe Christus, unser Herr, in seiner Heiligkeit vor euren Augen und Herzen. Seid auch jederzeit bereit, Rede und Antwort zu stehen dem, der Rechenschaft von euch fordert im Blick auf die herrliche Hoffnung, die in euch lebt.“ (Lies 1.Petr.2,20; 3,14-17; Apg.20,18-21; 2.Kor.4,2.) Für uns Heutige scheint Verfolgung sich da zu erledigen, wo Jesus-Jünger öffentlich ins Gefängnis geworfen werden und dort Qualvolles zu erleiden haben. Es gibt tatsächlich nicht wenige Gebiete auf unserer Erde, wo Christen damit rechnen müssen, eines Tages ihr Leben zu verlieren, wenn sie den Herrn Jesus nicht verleugnen wollen. - Aber es gibt auch eine stille, weniger nach außen bemerkbare Art der Glaubensverfolgung, die sich überall da ausbreitet, wo jemand im praktischen Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber Jesus nachfolgt. Sind wir bereit, auch dann Jesus nachzufolgen, wenn wir um seinetwillen Missachtung oder Hass erleben? „Der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch.“ (Lies Matth.5,10-12; Joh.15,20; Apg.16,25; Hebr.10,34.)

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Mittwoch,13.März 2.Korinther 6, 3-10; Psalm 73,23-28.

Die Dennoch-Freude

„Als die Traurigen, aber allezeit fröhlich.“ Paulus lebte, was er in seinen Briefen schrieb und wozu er die Philipper ermutigte - und auch uns heute ermutigt: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich euch: Freuet euch.“ Mögen unsere Lebensumstände anders sein, als wir sie uns wünschen, es gibt eine Dennoch-Freude. Wenn der Apostel im Korintherbrief die Bedrängnisse aufzählt, die ihn und seine Mitarbeiter betroffen hatten - Trübsal, Ängste, Schläge, Verfolgungen, Mühen, Schande, Verleumdung -, so fügt er hinzu: „als die Sterbenden, und siehe, wir leben; als die Misshandelten, und doch nicht getötet; als die Traurigen, aber allezeit fröhlich. Als die nichts haben, und doch alles haben!“ - „Wenn ich nur dich habe!“ - daran können wir uns in dunklen, schweren Lebensführungen aufrichten. Nehemia rief seinem weinenden Volk zu: „Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke!“ Es gibt die Dennoch-Freude, die sich an Jesus klammert und ihm sagt: Herr, es ist schwer, aber du bist mir auch in allem Schweren nah, darüber will ich mich freuen. Ich sehe keinen Weg, aber du hast einen Weg für mich, du selbst bist der Weg, darum freue ich mich. Ich will nicht bei meinen Grenzen und Unmöglichkeiten stehen bleiben, ich schaue auf dich! Ich will mich freuen, weil du mich liebst, das Beste für mich im Auge hast. „Meine Seele soll sich freuen des Herrn!“ (Lies Ps.35,9.10; Zef.3,17; Röm.8,28.)

Warum sollt ich mich denn grämen?

Hab ich doch Christum noch, wer will mir den nehmen?

Wer will mir den Himmel rauben,

den mir schon Gottes Sohn beigelegt im Glauben.

Paul Gerhardt

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Donnerstag,14.März 1.Petrus 1,3-9; Jesaja 35,10.

Die Vorfreude

Vorfreude ist einfach schön und motiviert nach vorwärts zu sehen. In unserem Alltag erleben wir allerdings oft das Gegenteil. Mit Bangen gehen wir auf Dinge zu, von denen wir wissen, dass sie schwierig sind und schwer zu bewältigen. Für solche Gelegenheiten kann ein Wort, das Jesus aussprach, Hilfe sein: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Oder das Psalmwort: „Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat!“ (Joh.14,1; Ps.121,1-6). - Für Christen gibt es die Vorfreude, die sie mit Hoffnung leben lässt. Das ist die frohe Erwartung: Jesus kommt! „Nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll!“ „Über ein Kleines“, sagte er zu seinen Jüngern, „dann werdet ihr werdet mich nicht mehr sehen; aber wiederum um ein Kleines, und ihr werdet mich sehen.“ Uns scheint die Zeitspanne, die vor uns liegt, nichts Kleines zu sein. Vielleicht steht schon der heutige Tag unübersehbar wie ein Berg vor uns. Wenn Jesus wirklich kommt und wir dann vor ihm stehen, werden wir denken - „ein Kleines“! Dann wird alles, was uns jetzt unüberwindlich groß und bedrängend erscheint, hinter uns liegen wie vorübergeflossenes Wasser. „Schaut auf zu Jesus - dem Kommenden -, dann werdet ihr im Kampf nicht ermüden, noch in eurer Seele ermatten“ (Joh.16,16; Hebr.12,3; lies Röm.8,17.18; 2.Kor.4,17.18; Hebr.6,18.19). Jesus kommt, diese Aussicht kann unsere Zukunft in Licht und Freude tauchen. „Jesus wird denen, die verlangend auf ihn warten, zur Seligkeit erscheinen“ (Hebr.9,28). Es liegt ein Segen auf dem Sich-Beschäftigen mit dem Ewigen, dem Schönsten, das kommt, wir können Stärkung für die Gegenwart daraus bekommen. Was hat den Tag gestern bestimmt, was war am Beginn des heutigen Tages bestimmend? Die Vorfreude auf das Kommen von Jesus darf unser Leben bestimmen! (Lies Apg.1,11; 1.Thess.1,10; 2.Kor.5,1-8; 2.Tim.1,12; Hebr.11,16.)

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Freitag,15.März Philipper 4,4.5; 1.Johannes 3,1.2.

Freude für Zeit und Ewigkeit

„Freuet euch! Der Herr ist nahe!“ Die Freude der Christen ist vor allem die Freude an Jesus Christus, ihrem Erlöser und Herrn. „Die Jünger wurden froh, dass sie den Herrn sahen“ (Joh.20,19.20). Wir wollen noch einmal die Voraussetzungen ansehen, die zu echter Freude führen und dafür danken, dass Jesus unser Leben so reich gemacht und uns zur Freude erlöst hat.

Wir freuen uns, weil wir hoffen, Gott macht das Leben neu.

Die Tür zum Himmel steht offen. Er macht uns neu.

Das Leben, das uns Jesus schenkt, wird nie zu Ende gehn.

Es wächst und steckt noch andre an, bis wir ihn selber sehn.

Noch Geheimnis, noch verborgen, doch sicher nicht mehr weit,

dann wird er als Herr erscheinen; sind wir dafür bereit?

G.Schnitter

Anfang

VOM UMGANG MIT LASTEN

Samstag,16.März Psalm 37,5; Philipper 4,6.7.

Das bekannte Wort: „Befiehl dem Herrn deinen Weg und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen“, kann auch übersetzt werden: „Wälze die Last deines Weges auf den Herrn, im Vertrauen auf ihn ruhe, er wird handeln.“ In dieser Aussage liegt das Lebens- und Siegesgeheimnis Davids. Petrus wusste auch davon, er schreibt: „Werft alle eure Sorgen, eure Lasten auf den Herrn, er ist ja besorgt für euch“ (1.Petr.5,7). Wir werden aufgefordert, alles, womit wir nicht fertig werden - Großes und Kleines -, im Gebet vor zu Jesus bringen. „Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen“ (Ps.55,23; lies Hiob 5,8.9; 2.Chron.20,5-13; Dan.9,3ff.15-19). Wie oft versuchen wir, Probleme und Schwierigkeiten selbst zu meistern. Und was erleben wir? Je mehr wir uns anstrengen, umso weniger werden wir damit fertig. Vielleicht denken wir auch, wir könnten uns durch alles Mögliche ablenken. Dadurch wird eine Not nur verdrängt, aber nicht gelöst. Paulus gibt den Christen in Philippi den Rat: „In allen Dingen“ - in Unruhe, Krankheit, Einsamkeit, finanzieller Not, Berufsproblemen, Kontaktschwierigkeiten, Kindererziehung u.v.a. - „lasst eure Bitten mit Gebet und Flehen vor Gott kundwerden... Gott wird euch seinen Frieden schenken.“ Martin Luther sagte: „Vor Gott sollen wir unser Herz ausschütten. Für ihn ist nichts zu groß, dass er nicht damit fertig würde, noch ist für seine Liebe etwas zu gering, dass er sich nicht dafür interessierte... Ach, wer das Werfen wohl lernen könnte, der würde erfahren, dass es gewiss also sei. Wer das Werfen nicht lernt, der muss bleiben ein verworfener, zerworfener, unterworfener, aufgeworfener, abgeworfener und umgeworfener Mensch.“ (Lies Ps.56,1-10; 57,1-4; 66,17-20.) - „Lege deine Last auf ihn, alle deine Not ihm sage, sein Herz hört auf deine Klage, o leg alle Last auf ihn!“

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Sonntag,17.März Psalm 37,5; 1.Samuel 1,1-18.

„Wälze die Last deines Weges auf den Herrn!“ Hanna, die Mutter Samuels, hatte eine schwere Last zu tragen, weil sie kinderlos war. Niemand konnte ihr helfen. Schließlich wälzte sie diese Lebenslast auf den „Herrn der Heerscharen“, als sie mit der Familie in Silo war. Am Heiligtum klagte sie ihm ihr Herzeleid: Du kennst mein Elend, du kannst mir helfen, du allein bist dazu fähig. Und Hanna erlebte, was der Psalmist mit den Worten ausdrückt: „Du hast doch das Elend und die Kränkung gesehen, du schaust hin, um es in die Hand zu nehmen. Der Ohnmächtige überlässt es dir“ (Ps.10,14; Jes.64,3; 65,24). Für Lasten, die wir zu tragen haben, wird uns in vielen Worten der Bibel der Weg des Gebets gewiesen: „Hat einer Leiden zu ertragen, der bete!“ Asaf, der durch harte Anfechtungen ging, bekennt später, dass sie so lange anhielten, „bis ich hineinging ins Heiligtum“. (Lies Jak.5,13a; Ps.73,1-28.) Vielleicht ist heute einer von uns ganz am Ende seiner Kraft und meint, die Anfeindung, das Mobbing am Arbeitsplatz oder auch die große Müdigkeit nicht mehr ertragen zu können. Der Weg in die Gegenwart Gottes ist offen, von jedem Ort aus können wir den Herrn erreichen. „Lasst uns mit der größten Freiheit und Zuversicht dem Gnadenthron unseres Gottes nahen, damit wir als schon Begnadigte neue Barmherzigkeit erlangen und weitere Gnade finden zu unserer rechtzeitigen Hilfe.“ „Lasst uns wirklich hinzutreten zum Thron Gottes und Gott nahen mit aufrichtigem Herzen in freudiger Glaubensgewissheit.“ (Lies 1.Chron.4,10; 5,20b; Jer.29,12.13; Klagel.2,18.19.) C.H.Spurgeon sagte: „Unsere Lasten und Kümmernisse sollten Rosse sein, mit denen wir zu Gott fliehen, rauhe Winde, die unser Schiff in den Hafen des Gebets treiben. Möge Gott geben, dass wir, die wir traurigen Geistes sind, in dem Maß betenden Geistes seien.“

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Montag,18.März Hebräer 12,1.2; 1.Korinther 9,24-27.

In einem Bibelgesprächskreis stand die Aufforderung im Mittelpunkt: „Lasst uns laufen... Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt.“ Das war eine wichtige Botschaft für alle Teilnehmer. Kann ein Läufer in der Rennbahn Lasten schleppen? Wer Lasten trägt, kommt nur mühsam von der Stelle, und wer angebunden ist, kommt überhaupt nicht voran. „Lasst uns ablegen alles...“ Jeder Sportler weiß um diese Notwendigkeit, wenn er gute Leistungen erbringen oder gar einen Preis gewinnen will. - „Lasst uns ablegen... die Sünde.“ Sünde ist die größte Last unseres Lebens. Niemand kann sie loswerden ohne Jesus, der unsere Sünde an seinem Leib ans Kreuz getragen hat. „Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt trägt.“ „Du nimmst auf deinen Rücken die Lasten, die mich drücken viel schwerer als ein Stein; du wirst ein Fluch, dagegen verehrst du mir den Segen; dein Schmerzen muss mein Labsal sein“ (P.Gerhardt). (Lies Jes.53,4.5; Joh.1,29; 2.Kor.5,21; 1.Petr.2,24; 3,18.) - Wir dürfen Sünde bei Jesus ablegen, auch die Sünde, die uns leicht wieder einholt und unser Leben erneut belastet. Vielleicht sind wir im Gewissen belastet durch einen verborgenen unbereinigten Fehltritt. Oder nagt die Bitterkeit in uns gegenüber einem Menschen, dem wir ein Unrecht, das er uns angetan hat, nicht verzeihen können? Macht uns Neid und Eifersucht das Leben schwer? Sünde behindert das Vorwärtskommen auf dem Weg mit Jesus. „Als ich es verschweigen wollte ... lag deine Hand schwer auf mir. Da bekannte ich dir meine Sünde, und meine Schuld verhehlte ich nicht... Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.“ (Lies Ps.32,1-5; Gal.5,1.)

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Dienstag,19.März 2.Mose 2,11-15; Psalm 126,1.2.

Im Lasten ablegen ist Mose für uns ein Vorbild. Als er in Ägypten die Last sah, unter der die Israeliten litten, war seine erste Reaktion, dass er selbst eingriff und den Ägpyter tötete, der einen Israeliten geschlagen hatte. Aber der Versuch, in eigener Kraft zu helfen, scheiterte. Mose musste fliehen und konnte vierzig Jahre lang nichts für sein Volk tun. Während seiner Zeit im Exil wirkte Gott an dem Mann, den er gebrauchen wollte. (Vgl.Jer.18,1-4.) Mose musste lernen, dass Gott selbst für Lasten zuständig ist. „Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao tun werde... Ich bin der Herr, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch von ihrer Knechtschaft erretten und will euch durch einen ausgestreckten Arm und große Gerichte erlösen“ (2.Mose 6,1-7; vgl.Richt.6,11-16; Jer.1,4-10). Die Lasten, die Mose zu tragen hatte, als er das Volk durch die Wüste führte, wären für ihn untragbar gewesen, wenn er nicht gelernt hätte, im Gebet seine Lasten bei Gott abzulegen. Wir lesen von Murren und Weinen und Vorwürfen des Volkes. Es kamen die persönlichen Angriffe durch Aaron und Mirjam hinzu. Schließlich erlebte er die Empörung durch Korach, Datan und Abiram. Was für Lasten und wie viele Lasten! (2.Mose 15,22-25; 17,1-4.8-16; 4.Mose 12,1-3.13; 14,1ff). Einmal sagte Mose - es kommt uns fast ungehörig vor, dass er so aufgebracht zu Gott sprach: „Warum tust du so übel an deinem Knecht?... Habe ich denn dieses Volk geboren, dass du zu mir sagst: Trage es in deinem Busen, wie ein Wärter einen Säugling trägt...“ In diesem Notschrei vor Gottes Angesicht erkennen wir, dass Mose gelernt hatte, dass Gott für Lasten zuständig ist. Zu ihm konnte er kommen, so wie es ihm ums Herz war, um Hilfe und Ent-Lastung zu finden. „Du hast mich ermutigt, in meiner Seele war Kraft!“ (Lies Ps.99,6; 138,3.)

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Mittwoch,20.März Psalm 37,5; Jesaja 26,3.4.

Nach dem Rat, die Lasten unseres Lebens dem Herrn anzubefehlen, auf ihn abzuwälzen, macht uns der Psalmist auf einen anderen wichtigen Punkt aufmerksam: „Im Vertrauen auf ihn ruhe!“ Jesus lädt Belastete ein: „Kommt her zu mir, alle, die ihr niedergedrückt und belastet seid; ich will euch Ruhe geben.“ Im Hebräerbrief lesen wir: „Die wir geglaubt haben, gehen in die Ruhe ein“ (Hebr.4,3). Im Vertrauen auf ihn ruhen heißt, dass wir alles der Hand unseres allmächtigen Herrn überlassen, damit er handeln kann. Er ist einzigartig, er ist mächtig, er ist barmherzig und gnädig. Hiob bezeugt: „Ich erkenne, dass du alles vermagst!“ Beim Blick auf diesen allvermögenden Herrn sollte es uns nicht schwer werden, „geduldig zu sein und auf die Hilfe des Herrn zu harren“. David sagt: „Keiner, der auf dich harrt - auf dein Handeln wartet - wird enttäuscht“ (Klagel.3,26; Ps.25,3; lies 2.Chron.15,15; Ps.32,l0b). Vertrauen löst innere Verkrampfungen, weil wir freiwillig loslassen, was wir bisher krampfhaft festgehalten haben. Fritz Binde schreibt, dass der Glaubende daran festhalten darf: „Kronen werde ich droben tragen, das Kreuz muss ich hier unten tragen, aber Sorgenlasten muss ich nie und nimmer tragen.“ Seine Worte gehen dann in ein Gebet über: „Herr, lass mein Herz von keiner anderen Sorge erfüllt sein als von der, glaubenstätig mich vor jeder Sorge zu hüten, um auf dich zu werfen, was mich quält, und von dir zu erbitten, was mir fehlt! Mache mich dabei überströmend in Danksagung zur Erfüllung deines heiligen Gotteswillens.“ (Lies 1.Mose 22,7.8; 1.Sam.14,6; 17,37; 2.Chron.32,7.8; Luk.8,40-42.49.50.)

Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt

der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt.

Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn,

der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

Dem Herren musst du trauen, wenn dir's soll wohl ergehn;

auf sein Werk musst du schauen, wenn dein Werk soll bestehn.

Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein

lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein.

Paul Gerhardt

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Donnerstag,21.März 1.Samuel 1,12-18; Psalm 62,1-9.

„Im Vertrauen auf ihn ruhe.“ Als Christen brauchen wir die Lasten unseres Weges nicht selbst zu schleppen. Wir sollen entspannt und zuversichtlich leben. Als Hanna, die „betrübte Frau“, vor dem Herrn ausgeschüttet hatte, was sie quälte und nicht zur Ruhe kommen ließ, trat sie als Befreite ihren Heimweg an. Alles hatte sie auf den Herrn gewälzt, abgegeben, losgelassen. „Sie sah nicht mehr so traurig drein“ - man sah ihr an, wie glücklich sie war. Ihren Tränenbecher gab sie bei Gott ab, er gab ihr dafür den Becher, der mit Freude gefüllt war. „Meine Wehklage hast du mir in Reigen verwandelt, mein Sacktuch gelöst und mit Freude mich umgürtet, auf dass meine Seele dich besinge und nicht schweige.“ „Ich werde ihnen Kopfschmuck geben statt Asche, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes!“ (Ps.30,7.12.13; Jes.61,3; lies Ps.116,13; 126,1-3). Nicht nur einmal am Tag, sondern immer, wenn es nötig ist, können wir Jesus sagen: Herr, ich wälze jetzt meine Last auf dich, im Vertrauen darauf, dass du handeln wirst, bin ich getrost und im Frieden. „Vor der Möglichkeit , uns zu ängstigen und zu quälen, können wir nur bewahrt bleiben, wenn wir Gott als den stärksten Faktor in alles mit einbeziehen. Das Wort Jesu: 'Euer Herz erschrecke nicht' - lasst euch nicht in Angst und Sorge hineintreiben -, klingt wie ein mutmachender Ansporn: Gib dir immer wieder während des Tages einen Ruck, dich nicht zu ängstigen, sondern Gott den ersten Platz einzuräumen und ihm völlig zu vertrauen, weil ihm nichts unmöglich ist. 'Im Vertrauen auf ihn ruhe'„ (O.Chambers). (Lies Ps.61,1-4; 123,1-4; 142,1-8.)

Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen Gute Nacht!

Lass fahren, was dein Herze betrübt und traurig macht;

bist du doch nicht Regente, der alles führen soll:

Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl!

Paul Gerhardt

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Freitag,22.März Jesaja 42,16; Johannes 11,40.

„Er wird handeln!“ Sind wir im Aufblick zum Herrn über einer Last zur Ruhe gekommen, so ist der Weg frei für ihn, dass er unseren Lastenberg wegräumt. „Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem Herrn, vor dem Herrscher der ganzen Erde.“ „Wer bist du, großer Berg, vor Serubbabel? Zur Ebene sollst du werden“ (Ps.97,5; Sach.4,7a; lies Jes.40,4; 45,2; 49,11). Gott ebnet jedoch nicht alle Berge ein. Das kann uns manchmal verwirren und Zweifel auslösen: Hört der Herr nicht? Kann er nicht helfen? Will er nicht helfen? Wenn er Berge stehen lässt, das heißt unsere Umstände nicht ändert, so handelt er auf seine Weise. Würde er uns die Konflikte und Schwierigkeiten immer und gleich aus dem Wege räumen, wie wir es gern möchten, dann blieben wir immer dieselben. Wir brauchten nur, sooft wir etwas Unangenehmes erlebten, zu sagen: Herr, nimm es weg. Das wäre zwar einfach, aber in uns würde nichts verändert. Wenn er eine Last in unserem Leben bestehen lässt, hat er einen guten Plan mit uns. Durch die Auseinandersetzung mit den Dingen, die wir als Last empfinden, will er etwas zur Reife bringen. (Lies Jer.48,11; Röm.8,18.28.29; 1.Kor.15,48.49.) Die querschnittsgelähmte Joni Eareckson-Tada beschäftigte die Frage: „Warum hat Gott mir eine derart schwere Last aufgeladen? Warum? Und warum nimmt er sie nicht weg?“ Ihre Antwort war: „Ich soll etwas werden 'zum Lob seiner Herrlichkeit', 'verwandelt werden in sein Bild'. Der Bildhauer wünscht das und 'er, der das gute Werk begonnen hat, wird es auch vollenden... bis zum Tag Christi Jesu' (Phil.1,6). Gott ist mehr an inneren Werten als an äußeren Umständen interessiert, mehr daran, meinen Glauben zu verfeinern und mein Herz und meine Gedanken zu reinigen, meinen Charakter zu festigen.“ (Lies 5.Mose 32,3.4.)

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Samstag,23.März 2.Samuel 7,27-29; Jesaja 54,10.

„Du, Herr der Heerscharen, hast den Ohren deines Knechtes geoffenbart: Ich will ... Darum hat dein Knecht den Mut gefunden, dieses Gebet zu dir zu beten.“ David fand auf Grund von Gottes Zusagen den Mut, ihm zu vertrauen. Er hatte Mut nicht nur für die Gegenwart, er hatte auch Mut für die Zukunft: „Und nun, mein Herr, du bist Gott, und deine Worte sind Wahrheit, und du hast deinem Knecht so viel Gutes zugesagt. So wollest du nun das Haus deines Knechtes segnen ... denn du selbst, Herr, hast es gesagt.“ Es ist ein typisches Zeichen unserer Tage, dass man weit im Voraus plant und Statistiken erstellt. Wie oft hören wir Menschen sagen: Wie geht es weiter? Viele leben in beständiger Angst. Wenn wir uns mit der Zukunft beschäftigen, ohne Gottes Wort in Betracht zu ziehen, dann ist das nur zu verständlich. Vertrauen wir dagegen Jesus und halten an seinen Zusagen fest, so sind wir auch in Zukunft in seiner Hand geborgen. „Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen... Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen“ (Joh.10,14.27-30; lies 4.Mose 23,19; Tit.1,2; vgl.Hes.12,28b). Ein Christ, der die Schwere des Krieges und der Gefangenschaft durchmachte, schrieb im Rückblick: „Die letzten zehn Jahre waren eine gute Schule, um zu lernen, dass man mit völligem Vertrauen auf Gottes Zusagen am weitesten kommt. 'Du selbst hast gesagt, Herr, wir können an dir nicht zweifeln.' - Vertraue heute, dass er hält, was er verspricht, vertraue, dass er bei uns bleiben wird bis an der Welt Ende und dass die Pforten der Hölle seine Gemeinde nicht überwinden können.“ Es ist gut, den Rat Davids zu befolgen , den er uns für den Umgang mit Lasten gibt: „Wälze die Last deines Weges auf den Herrn! Im Vertrauen auf ihn ruhe! Er wird handeln!“ (Lies 1.Chron.5,18-20; Ps.13,1-6; 25,1-3; Jes.30,15; Nah.1,7.)

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STUNDEN AUF DEM WEG ZUM OSTERSIEG

Sonntag,24.März Matthäus 16,21-23; 1.Petrus 1,10.11.18.19; 3,18.

Die Stunde der Leidensankündigung

Jesus war mit seinen Jüngern viel unterwegs, „er ging in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium vom Reich“. Die Liebe zu den Menschen drängte ihn. Er sah sie als das, was sie waren: „verschmachtet und zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Auf dem Weg nach Jerusalem, erlebte Petrus zum erstenmal, dass Jesus von dem Leidensweg, der vor ihm lag, sprach: „Jesus fing an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen ... und viel leiden müsse.“ Der Gedanke, dass Jesus leiden und sterben sollte, war für Petrus unerträglich. Von der Auferstehung hörte er nichts. Darum fuhr er dazwischen: „Gott bewahre dich! Das widerfahre dir nur nicht.“ Und wie reagierte Jesus auf die Worte seines Jüngers? „Jesus wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich ist, sondern was menschlich ist“ - du denkst, wie Menschen denken und verstehst Gottes Gedanken nicht. „Menschliches Denken, das sich vom Gehorsam Gott gegenüber löst, kann unbewusst in den Dienst des Versuchers treten und so zu teuflischem Denken werden“ (H.Brandenburg). (Lies Jes.55,8.9.) Was den stärksten Widerspruch in Petrus hervorgerufen hatte, wurde später zum Inhalt seines Zeugnisses: „Für unsere Sünden hat ja Christus ein für alle mal gelitten - er, der Gerechte, für uns, die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte.“ - „Ich bin ein Zeuge der Leiden des Christus, und ich werde auch teilhaben an seiner Herrlichkeit“ (1.Petr.5,1). Eine solche Verwandlung kann in jedem geschehen, der den Opfertod Jesu für sich persönlich als Geschenk annimmt. (Lies Röm.3,24-26; Gal.1,23.24; vgl.Ps.40,3.4; Jes.43,18.19a.21.)

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Montag,25.März 1.Petrus 1,10.11; Lukas 9,51-56.

Die Stunde der entschlossenen Schritte

„Propheten haben geforscht, auf was für eine Zeit der Geist Gottes deutete, der in ihnen war und zuvor bezeugte die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach.“ Die durch die Propheten angekündigten Leiden wurden für Jesus zu konkreten Erdenstunden, die er eine nach der anderen durchleben musste. „Als die von Gott bestimmte Zeit da war und der Tag näher kam, an dem Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, machte er sein Angesicht fest, nach Jerusalem zu gehen.“ Jesus stand vor einer schwerwiegenden Entscheidung, von deren Ausgang in Jerusalem er wusste. Nach Jerusalem gehen hieß für ihn in den Tod gehen. Gab es eine Möglichkeit, das Leiden und den Tod hinauszuzögern oder auf einem anderen Weg eine Erlösung für die Menschen zu finden? Darüber diskutierte Jesus nicht. Er kannte den Plan des Vaters, deshalb wählte er den kürzesten Weg nach Jerusalem, der durch Samaria führte. „Stracks wandte er sein Angesicht, nach Jerusalem zu wandern.“ Von niemand und durch nichts ließ er sich abhalten. (Lies Jes.50,5-7.) In Samaria weigerten sich die Dorfbewohner, Jesus eine Übernachtungsmöglichkeit zu geben. (Vgl.Joh.1,11; 5,43.) Das wollten Jakobus und Johannes nicht hinnehmen. Sie mussten ihrem Herrn Recht verschaffen: „Herr, sollen wir Feuer vom Himmel fallen lassen?“ Jesus aber, der gekommen war, um sein Leben als Opfer hinzugeben, erwog es nicht einmal, sich Recht zu verschaffen oder seine Macht für sich zu gebrauchen. „Er drohte nicht, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet!“ Des Vaters Auftrag stand für Jesus keinen Augenblick in Frage: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh.3,16.17; Gal.4,4-7; 1.Joh.4,9.10).

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Dienstag,26.März Johannes 7,1-9.14.25-30.37.38.

Stunden des Wartens auf Gottes Stunde

Der Wunsch seiner Brüder, dass Jesus öffentlich auftreten soll, klingt einerseits einleuchtend, doch auch provozierend. „Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.“ Weil Jesus die Gefahr kannte, der er sich aussetzte, musste er den Zeitplan seines Vaters beachten, wenn er sich „der Welt, die ihn hasste“, stellen wollte. Deshalb sagte er ihnen: „Geht ihr hinauf, eure Zeit ist immer ... meine Zeit ist noch nicht erfüllt.“ Wenig später ging auch Jesus zum Fest nach Jerusalem hinauf, zeigte sich aber noch nicht in der Öffentlichkeit. Als die erste Hälfte der Festwoche vorüber war, „ging er in den Tempel und lehrte“. Die Festteilnehmer, die Jesus im Tempel erlebten, staunten über ihn und sprachen: :. „Wie kann dieser die Schrift verstehen, wenn er es doch nicht gelernt hat?“ Der Plan der jüdischen Obrigkeit stand fest: Sie wollten Jesus festnehmen und töten, aber „niemand legte Hand an ihn; denn seine Stunde war noch nicht gekommen“. So stand Jesus auch hier unter dem Schutz seines himmlischen Vaters. - Am letzten Tag aber, dem Höhepunkt des Festes, trat Jesus vor die Menge und sprach die Worte, die über die Jahrhunderte vielen zum Segen wurden: „Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, aus dessen Leben werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Niemand konnte Jesus zurückhalten, wenn es seine Zeit war, zu handeln. Und so stand über diesem Auftreten: „Niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.“ (Vgl.Joh.8,12-20.) Jesus lebte ganz im Willen des Vaters und blieb mit ihm verbunden. Darum wusste er: „Ich bin nicht allein, der Vater ist bei mir“ (Joh.16,32). Auch unsere Stunden und Tage plant der Vater und will uns schützen. „Du bist mein Gott! In deiner Hand sind meine Zeiten.“ (Lies Ps.34,8; 91,4; 125,1.2; Jer.36,26; Luk.21,16-19; Apg.18,9-11.)

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Mittwoch,27.März Johannes 12,20-33; Jesaja 53,10-12.

Die besondere Stunde der Opferbereitschaft

„Sechs Tag vor Ostern kam Jesus nach Betanien.“ Als die große Volksmenge „am nächsten Tag“ davon hörte, nahmen sie Palmzweige, zogen ihm entgegen vor die Stadt und riefen laut: „Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König Israels“ (Joh.12,1.12.13). Lauter Jubel und Festfreude umgaben Jesus, er aber war innerlich bewegt, weil er wusste, dass die Stunde seines Leidens und Sterbens sehr nahe vor ihm lag. Als dann Griechen zu den Jüngern kamen, um Jesus zu sehen, sprach er von dem, was ihm bevorstand. „Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Jesus stand das Leiden unmittelbar bevor. Wie aber sah es in seinem Herzen aus? Er betete: „Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Nein, darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen!“ Die Verherrlichung des Vaters war sein Auftrag und blieb bis zuletzt sein Anliegen: „Vater, ... dein Name werde geheiligt, dein Wille geschehe!“ (Lies Joh.13,31; 17,1.4.5.) „Vater, verherrliche deinen Namen!“ Die ersten Christen „lobten Gott“, dadurch wurden viele im Volk für den Weg der Nachfolge gewonnen. Paulus schrieb verschiedenen Gemeinden, wie sie Gott verherrlichen sollten: „Tut alles zur Ehre Gottes!“ „Ihr seid um einen hohen Preis erkauft worden, darum verherrlicht Gott in eurem Leibe“ - das heißt, in eurem praktischen täglichen Leben. Der Herr Jesus sprach in der Bergpredigt davon, wie unser Leben eine ansteckende Wirkung auf andere haben kann, dass auch sie Gott die Ehre geben: „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (1.Kor.6,20; Matth.5,14-16; lies 1.Petr.1,14-19).

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Donnerstag,28.März Markus 14,32-34; Psalm 69,2-4.

Die Stunde des Zitterns und des Zagens

Die Stunde in Gethsemane erlebte Jesus in großer Angst und Schrecken. Zu Petrus und Jakobus und Johannes, die bei ihm waren, sprach er: „Meine Seele ist betrübt bis in den Tod; bleibt hier und wacht. Er selbst ging ein wenig weiter, warf sich auf die Erde und betete, dass, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge.“ Jesus hatte diese Bitte vorher nie ausgesprochen und auch jetzt fügte er hinzu: „Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!“ (Lies Ps.38,10-12; Phil.2,8.) - Der Schreiber des Hebräerbriefs nimmt Bezug auf die Stunde in Gethsemane: „Jesus hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden, und ist von Gott genannt ein Hoherpriester...“ (Hebr.5,7-9). In Jesus, der nicht vom Tod festgehalten werden konnte, sondern siegreich auferstand, haben wir einen „barmherzigen und großen Hohenpriester“, der nicht in ferner, unerreichbarer Höhe ist. Er vertritt uns beim Vater und kann in jeder Situation „aufs Äußerste die retten, die durch ihn Gott nahen“. Jesus, unser vollkommener Hoherpriester, vereint Heiligkeit mit Gnade, Ernst mit Erbarmen, Hoheit mit Herablassung auf wunderbare Weise. Wir dürfen volles Vertrauen zu ihm haben, der sich um jeden Einzelnen persönlich annimmt, der zu ihm gehört. (Lies Hebr.2,17.18; 7,24-28; 8,1.)

Du bist vorangegangen, o Herr, ins Heiligtum,

du hast von Gott empfangen ein ewges Priestertum...

Jetzt weilst du für uns droben, vertrittst uns allezeit,

bis wir zu dir erhoben, zu deiner Herrlichkeit.

O seliges Vollenden, bei dir, dem Herrn, zu sein,

wo nie dein Ruhm wird enden, wo wir nur Lob dir weihn.

C.Brockhaus

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Karfreitag,29.März Markus 14,41-50.66-72; 15,1-38.

Die Stunde des Verrats, des Verlassenseins und des Todes

„Siehe, der mich verrät, ist nahe!“ Es hat Jesus zutiefst erschüttert, dass einer aus dem Jüngerkreis ihn verriet. (Lies Ps.55,13-15.) Hätten wir nicht mit Verachtung auf solches Tun reagiert und das auch zum Ausdruck gebracht? Jesus aber warb noch in der Stunde des Verrats um Judas. Seine suchende Liebe ließ ihn nicht los: „Mein Freund“, so nennt er ihn. Das war ein letzter Anruf, durch den Judas in letzter Minute eine Chance zur Umkehr bekam. Noch galt Jesu Wort: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Joh.6,37; lies 1.Joh.1,8.9). - Petrus, der in Gethsemane mit dem Schwert kämpfen wollte, verleugnete Jesus später: „Ich kenne diesen Menschen nicht“, obwohl er zuvor beteuert hatte: „Wenn auch alle anderen an dir irre werden - ich niemals. Und wenn ich mit dir sterben müsste, ich würde dich bestimmt nicht verleugnen.“ Wohin war Petrus mit seinem Selbstvertrauen geraten? (Lies 1.Kor.10,12.) Die Stunde des Verlassenwerdens blieb Jesus nicht erspart. „Alle seine Jünger verließen ihn und flohen.“ - Diese Stunden des tiefsten Leidens waren auch die Stunden des Gerichts um unsrer Sünde willen. Sein lautes Gebet am Kreuz offenbart uns seine Liebe und das Ringen um die verlorenen Menschen: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ „Die Strafe lag auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jes.53,5; lies 2.Kor.5,21; 1.Joh.3,5; Röm.5,6-8). Der Apostel Paulus trug es stets im Herzen: „Christus hat mich geliebt und sich selbst an meiner Stelle dahingegeben.“ Seine Antwort konnte nur die Hingabe seines Lebens an Jesus sein: „Das Leben ist für mich Christus... Es ist mir nur um das eine zu tun, Christus zu gewinnen und in ihm erfunden zu werden“ (Gal.2,20; lies Phil.1,21; 3,7-9a; 2.Kor.5,14.15).

Du starbst für mich, drum will ich für dich leben, dein Eigentum von ganzem Herzen sein.

Mein Leib und Seele, die du mir gegeben; will ich voll Dank, dir meinem König, weihn.

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Samstag,30.März Jesaja 50,4-8; Johannes 16,32.33.

Jesaja schreibt in dem „Gottesknechtslied“ davon, dass der Herr dem Gottesknecht das Ohr öffnete und er sich nicht widersetzte und nicht zurückwich. Jesus, der wahre Gottesknecht, ist vor dem allerschwersten Auftrag, sein Leben für uns hinzugeben, nicht zurückgewichen. Das Leiden wählte er nicht selbst, und doch war es ein freiwilliges Leiden. Niemand hätte ihm den „Kelch“ aufzwingen können, er nahm ihn freiwillig aus der Hand des Vaters. „Er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.“ (Lies Joh.10,17.18; Hebr.10,5-10.) Sind wir nicht manchmal in Gefahr, uns zu widersetzen, mit Gott zu handeln, wenn er mit uns spricht, wenn wir aus seinem Wort einen Auftrag an uns erkennen, der uns schwerfällt? Weichen wir zurück, wenn wir das Wort lesen oder hören: „Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen?“ Gerade in den Stunden, die Jesus auf dem Weg nach Golgatha durchlebte, strahlte seine Liebe zu den Feinden immer wieder auf. (Lies Jes.53,12; Matth.5,44.45.) Bei seiner ersten Leidensankündigung, auf die Petrus so heftig reagierte, sagte Jesus den Jüngern: „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir!“ Zu allem, was der Herr von uns erwartet oder was er uns aufträgt, gibt er die nötige Ausrüstung und die Kraft. Für jedes Gebot, das von ihm kommt, gilt die Verheißung: „Ich stärke dich, ich helfe dir auch!“ Als Jesus-Nachfolger wollen wir vertrauensvoll in seine Fußspuren treten: „Es kann mir nichts geschehen, als was er hat ersehen und was mir heilsam ist.“ Unsere Blickrichtung ist in jeder Stunde der Anfechtung und Not entscheidend. „Lasst uns aufsehen zu Jesus... Gedenkt an ihn, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.“ (Lies Hebr.12,2.3; 1.Petr.2,18-24.)

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Ostern,31.März Matthäus 28,1-8; 1.Korinther 15,20-22.55-57.

Jesu Ostersieg

Die Stunde am Kreuz, als Jesus das Siegeswort ausrief: „Es ist vollbracht!“, ist uns in den Evangelien aufgeschrieben: „Es war um die neunte Stunde.“ Die Stunde der Auferstehung, die Stunde des großen Ostersieges konnte kein Evangelist festhalten. Für menschliche Augen und Ohren verborgen geschah die Auferweckung des Sohnes durch den Vater. Die trauernden Frauen, die am frühen Morgen zum Grab kamen, um Jesus einen letzten Dienst zu erweisen, „sie gingen hin, ihn zu salben“, erlebten das Erdbeben und sahen den Engel, der zu ihnen sprach: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat!“ - „Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?“ An jenem Ostermorgen wurde Jesu Sieg offenbar, die Macht des Todes war durchbrochen. „Jesus hat dem Tod die Macht genommen und Leben und Unsterblichkeit ans Licht gebracht durch seine Auferstehung.“ „Jesus hat die Wehen des Todes aufgelöst, denn es war unmöglich, dass er von ihm behalten wurde.“ „Tod, wo ist nun dein Stachel? Hölle, wo ist nun dein Sieg!“ (2.Tim.1,10; Apg.2,24; Hebr.2,9.14.15).

Jesus, dich den Lebensfürsten, hielt die Nacht des Todes nicht.

Ewig, unvergänglich Wesen brachtest herrlich du ans Licht.

O Triumph! Nach schwerem Ringen, Todesmacht darniederliegt.

Über alle ihre Feinde hat die Liebe obgesiegt!

Rühmet, Menschen, preiset, Engel, laut vom Sieg des Kreuzes singt,

dass es hier in frohen Herzen, dort im höchsten Himmel klingt! B.von Viebahn

Jesus lebt! Der Lebendige und neues Leben Schaffende gehört nicht der Vergangenheit an. Er lebt beim Vater und ist uns doch nahe. Dort lebt er für uns. (Lies Röm.8,31-34; Kol.1,18.) Den Menschen, die er um den Preis seines eigenen Lebens erkauft hat, gab er den Auftrag, die Freudennachricht von seinem Sieg in alle Welt weiterzutragen: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ Sind wir ihm gehorsam? (Lies Apg.1,8; 2.Kor.5,18-20; vgl.Jes.6,8.)

zur Verfügung gestellt von: bibel.com der Homepage von Christen für Christen.

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